Kindertagesstätte

Institut Lernen und Leben e.V.: Kindertagesstätte „7 Raben“

Kinderzeichnung
Regentropfen
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Amsel
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Meise
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Rotkehlchen
Kinderzeichnung

Die 2010 in der Stadtrandsiedlung erbaute Kindertagesstätte des Trägers Institut Lernen und Leben e.V. verfügt über helle, großzügig gestaltete Gruppenräume, in denen die Kinder auf Entdeckungsreise gehen und eigene Ideen und Bedürfnisse verwirklichen können. Mehrere Nebenräume (Atelier, Kinderküche, Sauna, Matschraum…) dienen ebenfalls der Umsetzung des pädagogischen Konzepts. Zur Kita gehört eine mit einheimischen Gewächsen bepflanzte, naturnahe Spiellandschaft mit Hügeln, einem Tunnel, einem Kletterturm, einer Wasser-Matsch-Anlage, Schaukeln und anderen Elementen, so daß die Mädchen und Jungen genug Gelegenheiten zu phantasievollem Spiel, zu Bewegung und Entspannung und zum Entdecken der Natur erhalten.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Institut Lernen und Leben e.V.


Das pädagogische Konzept ist das Aushängeschild einer Kindertagesstätte. Für die meisten Eltern ist es ein wichtiges Argument für oder gegen eine Einrichtung. Damit Sie sich ein Bild von unseren Vorstellungen machen können, haben wir unsere pädagogischen Prinzipien hier in einigen Abschnitten zusammengefaßt.

Kreis Unser Bild vom Kind

Wir betrachten jedes Kind als selbständig entscheidend, als Akteur seines Lebens. Wir öffnen Fenster in die Welt, und zwar möglichst viele, möglichst unterschiedliche. Die Kinder, ausgestattet mit natürlicher Wißbegierde und Lernfreude, nehmen von den Angeboten an, was ihnen gefällt. Die Besonderheiten, Merkmale, Eigenarten eines jeden Kindes werden von uns so akzeptiert, wie wir sie vorfinden. Es ist unser Ziel, ihm alle Möglichkeiten seiner Entwicklung zu zeigen, seine Stärken zu sehen, seine Neigungen zu unterstützen und ihm immer liebevolle, konsequente Anteilnahme anzubieten – so daß es seinen eigenen Weg findet. Wir nehmen jedes Kind ernst, und wir vertrauen jedem Kind.

Das heißt, wir arbeiten ressourcenorientiert. Kinder sind keine defizitären Wesen, die von uns vervollkommnet werden müssen. Sie haben einen Anspruch auf ihre eigenen Bedürfnisse, die von uns respektiert werden müssen und die nicht unbedingt mit denen, die wir für angemessen oder wichtig halten, übereinstimmen müssen. Wir halten einen Dialog mit den Kindern, in dem wir ihre eigenen Ausdrucksfähigkeiten kennenlernen: Wir bemerken ihre unterschiedlichen und wechselnden Bedürfnisse, sehen, wie sie eine Menge Energie und Enthusiasmus darauf verwenden, ihre Entwicklung als Handelnder selbst zu steuern und Strategien dafür zu entwerfen.

Jedoch ist die Vermittlung von Normen und Grenzen ebenso wichtig: Ein Tagesablauf mit Regeln und Ritualen gibt den Kindern Sicherheit, schafft ein Zusammengehörigkeits­gefühl, verstärkt soziale Fähigkeiten, fördert gruppendynamische Prozesse und macht Spaß als gemeinsames Erlebnis. Deshalb sehen wir die idealen Bedingungen für die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder in einem Gemisch aus Freiwilligkeit und Anleitung.

Kreis Der pädagogische Ansatz

Es gibt in Deutschland eine Vielzahl pädagogischer Ansätze (Montessori, Reggio, Situationsansatz u.a.). Es ist möglich, aber aus unserer Sicht nicht unbedingt erforderlich, sich auf eines dieser Konzepte festzulegen, tragen doch viele von ihnen Ideen und Inhalte, die umzusetzen sinnvoll ist. In unserer Arbeit werden daher Elemente verschiedener Ansätze aufgegriffen und sinnvoll verbunden. Zu unseren pädagogischen Grundsätzen gehören:

  • Freispiel ist für die Entwicklung von essentieller Bedeutung. Die Umgebung in der Kindertagesstätte wird so gestaltet, daß vielfältige Anreize für das selbständige Tun der Kinder gegeben werden.
  • Unsere Kindertagesstätte bietet genug Struktur im Tagesablauf und in der räumlichen Anordnung, um den Kindern Sicherheit zu geben. Materialien sind – überwiegend für die Kinder erreichbar – übersichtlich angeordnet. Dabei wollen wir das rechte Maß zwischen Reichhaltigkeit und Überfülle im Spielzeugangebot finden. Funktionsfreies Material (Naturmaterial, Gegenstände aus dem Alltag) stellt einen großen Anteil am Spielzeug.

Kreis Lernen in der Kindertagesstätte

Frühkindliche Bildung ist seit einigen Jahren ein häufig diskutiertes Schlagwort. Auch wir haben uns Gedanken dazu gemacht. Wir möchten den Wissensdurst und Forscherdrang der uns anvertrauten Kinder in hoher Qualität befriedigen. Dabei wollen wir aber nicht vergessen: Eine Kindertagesstätte ist keine Schule. Wir haben zur Bildung einige wichtige Grundsätze:

  • Bildung bedeutet Aktivität.
    Das heißt, daß wir den Kindern nicht Bildung vorsetzen, ihnen etwas vormachen, zeigen, erklären, dozieren..., sondern die Kinder selbst handeln lassen. Natürlich bekommen sie Anregungen, beantworten wir ihre Fragen, lenken ihr Tun in bestimmte Richtungen, aber – gemäß unserer Vorstellung vom Kind – soll die Erkenntnis des Kindes in der Hauptsache durch dessen eigenes Tun hervorgerufen werden.
  • Bildung heißt Spiel.
    „Leistung und Lust sind Zwillinge“, heißt es im Film „Lob des Fehlers“. Die Denk- und Merkfähigkeit wird durch positive Emotionen wie Freude, Spaß, Faszination und Begeisterung erhöht. Bei negativen Gefühlen blockiert das Gehirn und ist bei weitem nicht so aufnahmefähig.
  • Kinder (wie auch Erwachsene) lernen immer.
    An uns ist es, dem Kind Möglichkeiten des Lernens zu eröffnen. Wir müssen dem Kind nur immer wieder Anregungen und Gelegenheiten geben, seinen Forscherfragen nachzugehen, und im übrigen darauf vertrauen, daß es sich alles, was es braucht und gut findet, gerade dann aneignen wird, wenn die Situation gar nicht nach „Lernen“ aussieht.

Kreis Schwerpunkte

Die Förderung der Kinder in unserer Einrichtung geschieht natürlich auf allen Gebieten ihres Lebensumfeldes. Dennoch haben wir zwei Bereiche ausgewählt, die unser besonderes Augenmerk erhalten: Kunst sowie Natur (-wissenschaften). Diese Themen ziehen sich durch viele unserer Projekte und spiegeln sich in unserem Alltag und der Gestaltung der Kita wider.

Die Kombination dieser beiden Schwerpunkte ist denkbar einfach: Die Schönheit eines Gemäldes zu erkennen, die Gesetzmäßigkeiten, die hinter Naturphänomenen stecken, zu verstehen, eigene Werke zu schaffen, mit anderen gemeinsam die Umwelt zu entdecken, das scheinen uns die besten Voraussetzungen zu sein für die Neugier, die Welt zu entdecken und zu begreifen, und die wertvollste Grundlage, seine eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu erweitern.

 

 

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