Frühkindliche Bildung ist seit einigen Jahren ein häufig diskutiertes Schlagwort. Auch wir haben uns Gedanken dazu gemacht. Wir möchten den Wissensdurst und Forscherdrang der uns anvertrauten Kinder in hoher Qualität befriedigen. Dabei wollen wir aber nicht vergessen: Eine Kindertagesstätte ist keine Schule. Wir haben zur Bildung einige wichtige Grundsätze:

Das heißt, daß wir den Kindern nicht Bildung vorsetzen, ihnen etwas vormachen, zeigen, erklären, dozieren..., sondern die Kinder selbst handeln lassen. Natürlich bekommen sie Anregungen, beantworten wir ihre Fragen, lenken ihr Tun in bestimmte Richtungen, aber – gemäß unserer Vorstellung vom Kind – soll die Erkenntnis des Kindes in der Hauptsache durch dessen eigenes Tun hervorgerufen werden.
„Leistung und Lust sind Zwillinge“, heißt es im Film „Lob des Fehlers“. Die Denk- und Merkfähigkeit wird durch positive Emotionen wie Freude, Spaß, Faszination und Begeisterung erhöht. Bei negativen Gefühlen blockiert das Gehirn und ist bei weitem nicht so aufnahmefähig.

An uns ist es, dem Kind Möglichkeiten des Lernens zu eröffnen. Wir müssen dem Kind nur immer wieder Anregungen und Gelegenheiten geben, seinen Forscherfragen nachzugehen, und im übrigen darauf vertrauen, daß es sich alles, was es braucht und gut findet, gerade dann aneignen wird, wenn die Situation gar nicht nach „Lernen“ aussieht.
Wir wollen den Kindergarten nicht mit einer Schule verwechseln, und deshalb gehört nicht die reine Wissensvermittlung, sondern ganzheitliches Lernen zu unseren Prinzipien. Damit sprechen wir sinnliche, motorische, emotionale, ästhetische und kognitive Aspekte gleichermaßen an. Wir orientieren uns bei der Bildung am Alltag und bieten Wissen nicht in einzelnen Komponenten, sondern eingebunden in einen Zusammenhang mit ihrem Lebensumfeld an, der die Vermittlung verständlich macht.
Weiterführende externe Links:
Das Prinzip Lernen
Artikel zum ganzheitlichen Lernen